Anlässlich der zweiten KasselBuch, der Messe von regionalen Verlagen, wird es ein wenig auch um Fotobücher gehen.


Die Engländer haben ihre „seaside resorts“, wie Southend, Brighton oder eben Blackpool, die kaum an Biarritz oder St.Tropez gemahnen, sondern eher Tummelplätze für die untere Mittelklasse und die Arbeiterklasse sind. Im Meer badet keiner, die Irische See ist ziemlich kalt.


„Ruprecht Günther fotografiert Neapel – die aufregende Stadt am Vesuv aus einer Perspektive jenseits des Mainstreams“, ist dem Klappentext zu entnehmen. Das wirft sofort die Frage auf, was der Mainstream ist.


„Fotografie ist Begegnung und Handwerk, ein gutes Bild bedingt gegenseitige Wertschätzung.“ So lautet das Credo des Schweizer Fotografen Dominic Büttner (* 1964). Man findet es auf seiner Webseite ganz vorne. Von Kunst ist dabei nicht die Rede.


Gerhard Steidl und Günter Grass hatten eine symbiotische Arbeitsbeziehung, die sich über den Tod des Nobelpreisträgers hinaus insofern fortsetzt,


Stoffwechsel stellt vor allem Bilder vor, die prominente Fotografen im Auftrag der Ruhrchemie AG (Oberhausen) gemacht hatten: zuerst Albert Renger-Patzsch, der dort spätestens 1937 tätig war.


In der Nähe des Hamburger Hauptbahnhofs fällt gegenüber den Deichtorhallen ein Gebäudekomplex mit vier Hochhausscheiben auf. Diese sind mit ihren Schmalseiten zur Straße orientiert und durch eine niedrige Ladenpassage miteinander verbunden.


Nach langer Zeit ergibt sich die Gelegenheit, ein Fotobuch über Kassel vorzustellen. Dessen Untertitel „fotografischer Entwurf einer historischen Architektur“ wirft Fragen auf.


Auch wenn es von interessierter Seite immer wieder versucht wird: der Klimawandel ist nicht zu leugnen. Sichtbares Zeichen für die Veränderungen hin zu einer wärmeren Atmosphäre ist zum Beispiel der Rückgang vieler Gletscher.


Die große Menge an laufend neu erscheinenden Fotobüchern macht es schwer, den Überblick zu behalten. Das Fotobuch ist schon lange bei den Fotografinnen und Fotografen angekommen und wird als spezielle Form, Fotos zu präsentieren, ernster genommen als je zuvor, wozu auch die leichtere Verfügbarkeit von Druck und Bindung beitragen.


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