Bilder von Menschen gibt es in vielerlei Form. Wann kann man sie Porträt nennen? Die Minimal-Definition könnte lauten, dass ein Rapport, ein Einvernehmen zwischen Dargestelltem und Fotograf erkennbar sein sollte.


Der engagierte Lehmstedt Verlag in Leipzig setzte seine Reihe über ostdeutsche Fotografen mit einer weiteren Monographie zum Werk von Roger Melis (1940-2009) fort. Die Pressemitteilung machte neugierig:


Der Berliner Fotograf André Kirchner hatte schon immer eine Vorliebe für die fotografische Dokumentation von Stadtlandschaften. Zu seinem 60. Geburtstag erschien ein schlichter, sachlich gestalteter Band


Vitkovice (Witkowitz) ist ein Stadtteil von Ostrava, der durch das gleichnamige Stahlwerk bekannt geworden ist, das schon das größte der Habsburger Monarchie war. Es überstand die Zeiten und produziert unter veränderten Bedingungen noch heute. Der aus Ostrava stammende und in Opava lehrende Fotograf Ondřej Durczak (Jg. 1989)


Anlässlich der zweiten KasselBuch, der Messe von regionalen Verlagen, wird es ein wenig auch um Fotobücher gehen.


Die Engländer haben ihre „seaside resorts“, wie Southend, Brighton oder eben Blackpool, die kaum an Biarritz oder St.Tropez gemahnen, sondern eher Tummelplätze für die untere Mittelklasse und die Arbeiterklasse sind. Im Meer badet keiner, die Irische See ist ziemlich kalt.


„Ruprecht Günther fotografiert Neapel – die aufregende Stadt am Vesuv aus einer Perspektive jenseits des Mainstreams“, ist dem Klappentext zu entnehmen. Das wirft sofort die Frage auf, was der Mainstream ist.


„Fotografie ist Begegnung und Handwerk, ein gutes Bild bedingt gegenseitige Wertschätzung.“ So lautet das Credo des Schweizer Fotografen Dominic Büttner (* 1964). Man findet es auf seiner Webseite ganz vorne. Von Kunst ist dabei nicht die Rede.


Gerhard Steidl und Günter Grass hatten eine symbiotische Arbeitsbeziehung, die sich über den Tod des Nobelpreisträgers hinaus insofern fortsetzt,


Stoffwechsel stellt vor allem Bilder vor, die prominente Fotografen im Auftrag der Ruhrchemie AG (Oberhausen) gemacht hatten: zuerst Albert Renger-Patzsch, der dort spätestens 1937 tätig war.


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