Reinhard Hentzes Fotos aus dem letzten Jahrzehnt der DDR

Die Doppeldeutigkeit des Buchtitels Freiheit im Blick ist Programm – in den letzten Monaten der DDR wurde für Freiheit demonstriert und es lag nahe, nicht nur dies zu fotografieren, sondern auch surreal wirkende Motive des Zerfalls mit freiem Blick abseits der Vorgaben des ewig freundlichen Sozialistischen Realismus auf Film zu bannen.


Ausstellungen zu Helga Paris´ und Konstanze Göbels Klassikern der DDR-Fotografie

Halle gehört zu den in Hinsicht auf Fotobücher interessantesten Städten der DDR. Nicht zuletzt liegt das an der Affäre, die die 1986 verbotene Ausstellung Häuser und Gesichter 1983-85 mit Fotos von Helga Paris (1938-2024) auslöste und im Gedächtnis blieb.


Ein Buch voller Energie

Wie könnte heutzutage ein Buch über Elektrizität aussehen? Legt man den Fokus auf Transformatoren, Schaltpulte, Strommasten, Kabelstränge und Freileitungen, Isolatoren, Kühltürme?


Hans van der Meers Fußball-Landschaften

Die Fußball-Weltmeisterschaft steht vor der Tür. Alle Jahre wieder das gleiche Spektakel:


Eine Ausstellung mit Fotos und Fotopublikationen in Gotha

In Gotha ist noch bis zum 3. Mai eine kleine Ausstellung über ein großes Thema zu sehen: die DDR. Unter dem Titel Vom Zeigen und Beobachten haben die beiden Kuratoren, der Fotograf Thomas Wolf (* 1967) und der Fotobuchsammler Karsten Wiecha (* 1968), in


Die Ausstellung im Essener Museum Folkwang

Das Buch zur Ausstellung hatten wir ja schon vorgestellt – inzwischen ist diese an ihrer zweiten Station angekommen und wurde unter ihrem englischen Titel L is for Look im Museum Folkwang in Essen eröffnet.


Miles Davis privat

„In A Silent Way. Miles Davis“ war eine Ausgabe der Schweizer Kulturzeitschrift du. Das im August 1989 erschiene Heft ist längst vergriffen und wird von Sammlern gesucht. Im Zentrum stand eine aufwendige Reportage: Der damalige 2. Chefredakteur Marco Meier und der aus Kassel stammende Fotograf Ralph Quinke waren von Davis in seine am Strand von Malibu gelegene Villa eingeladen worden, eine seltene Gunst der als verschlossen, unnahbar und bisweilen mürrisch geltenden Jazz-Ikone. 


Sibylle Bergemanns Serie in einer erweiterten Neuausgabe

Eine der berühmtesten Fotoserien aus der späten DDR ist wieder da: Sibylle Bergemanns ursprünglich aus Auftragsarbeit angelegte Dokumentation über die Entstehung und die Montage eines Marx-Engels-Denkmals.


Nach dem umfassenden Kompendium „Deutschland im Fotobuch“, vor 14 Jahren erschienen, legt Thomas Wiegand ein weiteres Buch über Fotobücher vor. Es trägt den rätselhaften Titel „Freude, Frohsinn, Kannibalen“ und widmet sich den Fotobüchern aus der DDR. 


(23.5.1952-6.12.2025)


Nach oben scrollen