Alle Jahre wieder der Run auf die besten und schönsten Fotobuch-Neuerscheinungen: die Ranking-Saison läuft.


Alle Jahre wieder überrascht uns das Institut für Grafik und Buchkunst in Leipzig mit einem kleinen Weihnachtsbuch. 


Weihnachten steht vor der Tür und wer jetzt noch ein Geschenk braucht, sollte sich beeilen.


„Tausende von Fotos und Karteikarten zu durchforsten, hat eine beinahe hypnotisierende Wirkung“, schreibt Herausgeber David King in der Einleitung zu diesem Band über die Opfer Stalins. Aber was für Fotos!


An Kirill Golovchenkos Buch Bitter Honeydew lässt sich gut nachvollziehen, welchen Weg ein Entwurf bis zum Verlagsprodukt nehmen kann.


Diese drei Fotobücher haben außer einem engen Bezug zum Thema Architektur nichts gemeinsam: Kuppeln in Rom, zweckentfremdete ehemalige Synagogen in der Ukraine, Wirtschaftswunderbauten in Köln.


Was unter der Schicht des offensichtlich Wahrnehmbaren verborgen liegt, ist das Lebensthema des österreichischen Filmemachers Ulrich Seidel. In seinen Filmen, irgendwo angesiedelt zwischen Dokumentar- und Spielfilm, spielen Menschen mit speziellen Obsessionen, seelischen Deformationen, Ängsten, Träumen und Zwanghaftigkeiten die Hauptrollen.


Es ist der dritte Titel, den der Hirmer-Verlag seit 2013 im Jahresturnus Ulrich Mack (Jg. 1934) widmet. Nach Kennedy in Berlin, Stille-Weite-Ferne-Nähe (zur Landschaftsfotografie) folgt nun Mack. Reporter. Alle Bände hat Hans-Michael Koetzle herausgegeben und wie immer fundiert eingeleitet.


„Dieselgate“ ist zu einem Schlagwort für die Dreistigkeit von Ingenieuren von Volkswagen geworden, ein technisches Problem elegant, aber illegal zu lösen. Betrug am Kunden, Frevel an der Umwelt. Für das Image eine Katastrophe!


Das erste Buch von Thom und Beth Atkinson fällt sofort durch die rätselhafte Prägung des Leineneinbands auf. Zusammen mit dem Titel Missing Buildings stellt sich die Assoziation von Luftbildern von Bombenkratern ein,


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