Die Gemeinsamkeit der Bücher von Olaf Otto Becker, Nadav Kander, Olaf Unverzart und Donovan Wylie ist, im weitesten Sinne, das Thema Landschaft unter besonderen Berücksichtigung menschlicher Eingriffe.


Die Leserinnen und Leser der deutschen Ausgabe können sich freuen: Sie erhalten nämlich Norman Mailers Essay Superman Comes to the Supermarket auch als handliches Beiheft in ihrer Sprache, was ihnen gestattet, den Text abends im Bett zu lesen oder morgens in der U-Bahn.


Das dicke graue Buch ist eigentlich ein Verkaufskatalog. Angeboten werden Daten von Baumbildern. Bäume wurden zu allen Jahreszeiten tags und nachts fotografiert und dann am Bildschirm freigestellt, damit Architekten, Stadtplaner und vielleicht auch Künstler die Bäume in ihre digitalen Bilder einfügen können.


Und nun zu einem Buch, das durch seinen seltsamen Titel auffällt: Der aufrichtige Kapitalismus des Metallgorillas. Es enthält „Poeme“ von Michael Arenz (* 1954) und Fotos von Hansgert Lambers (* 1937).


Was darf man sich unter einem deutsch-polnischen Bildwörterbuch vorstellen? Ganz einfach: Begriffe werden anhand von Fotos visualisiert und erklärt.


Immer abgefahrener fotografiert, ausgefallener gestaltet, aufwändiger produziert werden Fotobücher, um einem Konzept gerecht zu werden und/oder Aufsehen zu erregen. Aber es geht auch anders.


Nachdem im vorigen Herbst Anlass bestand, die 25.Wiederkehr des Falls der Mauer ausgiebig zu feiern, gilt es hier mit unserem nunmehr 400. Beitrag noch zwei bemerkenswerte Jubiläums-Publikationen nachzutragen.


Die Graupappe der Einbands ist drei Millimeter stark. Dabei ist dieses Buch kaum größer als eine Postkarte. „Es ist so klein, dass man es sich nur allein anschauen kann,“ erklärt Christoph Bangert, der Fotograf und Autor. (1)


  Weihnachtszeit, Rankingzeit. Nun also auch hier… nein, kein wirkliches Ranking, sondern ein selbstverständlich unvollständiger Rückblick auf das 2014 Gesehene und Geschehene.


Joel Meyerowitz hat diese Geschichte schon tausendmal erzählt. Wie er, der schüchterne Art Director einer kleinen New Yorker Werbeagentur, im Jahr 1962 den großen Robert Frank bei einem Fotoshooting traf.


Nach oben scrollen