Die monströsen Spähaktivitäten der NSA: In den 1970er Jahren wäre dies allenfalls als kruder Plot eines Science-Fiction-Romans durchgegangen. Die Schweizer spionierten ihr Volk derweil klassisch aus: analog und mit eigens dafür bestelltem Personal.


Bei dem hier vorgestellten Buch handelt es sich um kein Fotobuch in dem Sinne, dass Fotografien narrativ miteinander verknüpft werden oder vielleicht im Sinne einer ausgefeilten Text-Bild-Beziehung angeordnet sind.


Viele Sammler mögen freudig aufatmen oder genervt abwinken. Der dritte (und angeblich letzte) Band von Martin Parr und Gerry Badgers einflussreichem Werk „The Photobook: A History“ ist jetzt am Start!


Thomas Billhardt (* 1937) war in der DDR ein wichtiger Bildjournalist. Er ist Absolvent der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst. Dennoch fehlt sein Name in allen jüngeren Veröffentlichungen zur DDR-Fotogeschichte. Warum nur?


Im Jahr 2008 brachen Politiker und Ökonomen zu einer Rundreise durch vier südeuropäische Staaten auf. Aber nicht, um sich an den Kulturgütern zu delektieren. Sie kamen, um einen radikalen Reform- und Sparkurs einzuleiten.


Ruth van Beek arbeitet in hintergründig-humorvoller Weise mit Collagen und Montagen.


Dass die DDR ein kleingeistiger Scheißstaat war, wird in diesen vier schmalen Heften im Schuber aufs schönste deutlich: Mehr braucht es kaum, um den Beweis zu führen. 


Als Eberhard Püscher 1994 starb, endete fast ein halbes Jahrhundert Chronistentätigkeit in Alfeld (Leine). 1947 von Richard Püscher gegründet und nach dessen Tod 1960 von seinem Sohn weitergeführt war der gewerbliche Fotografenbetrieb aus der Kleinstadt nicht wegzudenken: Hochzeiten, Heimatfeste, Schulklassen, Porträts, Seifenkistenrennen, Bundeswehr und und und.


„Irreguläre Tage“ waren für Michael Schades Vater solche, an denen Westfernsehen geschaut wurde. Schade (1964-2004) wuchs in Cottbus auf und studierte zur Zeit der Wende Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig;


Ein einzelnes Unfallbild mag ein spektakuläres Motiv ergeben. Bei hunderten Unfallbildern greift das Gesetz der Serie, was ganz andere Assoziationen hervorruft.


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