Das 6. Kasseler Fotobuchfestival ist vorbei. Die ungewöhnliche Konzeption sah in diesem Jahr eine enge Fokussierung auf einen einzigen Fotografen und seinen Fotobuchkosmos vor: Daido Moriyama.


Sagt ein leeres Bürogebäude etwas über Charakter und Rang der vormals von hier aus agierenden Firma aus? Diese Frage stellt sich bei Betrachtung der vierbändigen Serie, die Andreas Gehrke über die nach Umzug oder Insolvenz frei gewordenen, aber von einem Nachfolger noch nicht wieder in Benutzung genommenen Firmensitze aus.


In den letzten Monaten fielen drei Fotobücher auf, die auf unterschiedlicher Weise das Thema des Archivs behandeln: als Einblicke in schier unglaubliche Aktenlabyrinthe (Dayanita Singh), als Hort von Material zur Veränderung von Kulturlandschaften (Schlieren/St. Moritz) und als Resultat der Beschäftigung mit einem umfangreichen Fotografennachlass aus der DDR (Reinhard Mende).


Was für ein Buch! Außen ist eine Straße zu sehen, die in Richtung Sonnenuntergang führt und von vielen Telegrafenmasten begleitet ist. Das starke Teleobjektiv lässt die Masten als Wald und die Sonne als riesige Scheibe erscheinen.


Albanien ist weit weg. Es gibt dort karstige Berge in eindrucksvollen Panoramen, also schöne Landschaften. Und überall kleine Bunker, ehemals gedacht zur Landesverteidigung, heute vielfältig genutzt oder pittoresk verfallen. Und Fußball spielt man dort auch. Die Menschen sind arm und viele von ihnen sind ausgewandert. Was außer Vorurteilen verbindet sich mit dem lange Zeit in kommunistischer Abgeschiedenheit existierenden Land?


Um 1990 war Dietrich Oltmanns viel mit der Kamera in den Schrebergärten Leipzigs unterwegs.


Schule, Arbeit oder Aufräumen, das sind profane Nebensächlichkeiten, mit denen Jugendliche sich eher ungern beschäftigen. Sie interessieren sich vor allem für eins: für sich selbst.


Es ist harte Kost, die Rafal Milach serviert. Die ersten 21 Seiten seines Buchs 7 Rooms gehören der weißrussischen Schriftstellerin Svietlana Alexievich. Es ist ein Extrakt aus ihrem 1993 erschienenen Buch »Enchanted by Death«. Man liest Geschichten von Selbstmördern und gescheiterten Suiziden.


Dirk Alvermann ist tot. Er wird mir und allen, die ihn kannten, sehr fehlen.


Was passiert eigentlich, wenn man den eigenen Namen bei google eingibt? Aus diesem Gedanken entwickeln Thijs groot Wassink und Ruben Lundgren das Grundprinzip ihres Buches Hits.


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