Schule, Arbeit oder Aufräumen, das sind profane Nebensächlichkeiten, mit denen Jugendliche sich eher ungern beschäftigen. Sie interessieren sich vor allem für eins: für sich selbst.


Es ist harte Kost, die Rafal Milach serviert. Die ersten 21 Seiten seines Buchs 7 Rooms gehören der weißrussischen Schriftstellerin Svietlana Alexievich. Es ist ein Extrakt aus ihrem 1993 erschienenen Buch »Enchanted by Death«. Man liest Geschichten von Selbstmördern und gescheiterten Suiziden.


Dirk Alvermann ist tot. Er wird mir und allen, die ihn kannten, sehr fehlen.


Was passiert eigentlich, wenn man den eigenen Namen bei google eingibt? Aus diesem Gedanken entwickeln Thijs groot Wassink und Ruben Lundgren das Grundprinzip ihres Buches Hits.


Es geht um das Verschwinden. Ein riesiger ehemaliger Militärkomplex im Süden Berlins, im Dreieck der Ortschaften Kummersdorf, Zossen und Wünsdorf, hat sich in eine Geisterstadt verwandelt.


Vielleicht bin ich zu alt für dieses Buch,


Thomas Bonfert hat mit seinem „Tagebuch eines Außendienstmitarbeiters“ der traditionsreichen künstlerischen Gattung „Bild im Bild“ eine neue Perspektive eröffnet:


Im Spätsommer 1963 begann der Berliner Senatsmitarbeiter Heinz Noack mit systematischem Eifer und beamtenhafter Akribie seine Heimatstadt in Farbe abzulichten. Da macht sich einer plötzlich auf und findet genau das besonders interessant, was er täglich sieht,


Martin Parr ist nicht nur der Impressario der Fotobuchwelt, der über Wohl und Wehe von Büchern und Karrieren entscheiden kann, sondern er arbeitet natürlich selbst als Fotograf, der gerne Fotobücher macht.


Eine der ausgelutschtesten Metaphern im Kunstbetrieb ist ja die von der „Überschreitung der Grenzen“: Von einem guten Künstler wird selbige erwartet, was gleichgesetzt wird mit Unangepasstheit, Aufmüpfigkeit und Unabhängigkeit.


Nach oben scrollen