Der Fotograf Bart Sorgedrager (* 1959) ist bekannt für seine exquisiten „Company Books“, die er im Auftrag von Unternehmen, die sich eine nachhaltige, dauerhafte Wirkung entfaltende Festschrift oder Dokumentation wünschen, konzipiert, fotografiert und gestaltet.


Hinter dem seltsamen Buchtitel verbirgt sich eine ethnologische Studie ganz besonderer Art. Die Erklärung wird in Form eines kurzen Textes geliefert:


Während hierzulande die Arbeit immer sauberer wird, werden harte, dreckige und gefährliche Jobs zunehmend in Länder ausgelagert, wo die Löhne und die sozialen und ökologischen Standards niedrig sind.


Über 25 Jahre begleitete Jürgen Matschie (* 1953) den Abbau von Braunkohle im Bereich von Kraftwerken wie Boxdorf und Jänschwalde in der Lausitz und machte erst dann aus seinen Fotos ein Buch.


Harry Callahan führte in den 1930er Jahren ein überschaubares, aber auch ödes Leben. Seine Frau Eleanor und der schlichte Bürojob bei Chrysler Motors gaben seinen Tagen den Rhythmus vor. So hätte es ewig weitergehen können. Aber dann entdeckte Callahan die Rolleicord für sich,


Osterprobleme im Fotobuch, auch das noch!


Wenn Bücher neu aufgelegt oder als Reprint wiederveröffentlicht werden, bedeutet das fast immer, dass diese Titel relevant sind und dass sie es in die Fotobuchgeschichte geschafft haben.


„Der Aufbau eines Imperiums ist häufig mit Not und Elend verbunden, sein Abriss immer.“ Der 1965 geborene österreichische Fotograf Christoph Grill bereiste zwischen 1999 und 2010 sämtliche 15 Teilstaaten des zerbrochenen Sowjetimperiums und was er da aufgenommen hat, bestätigt einmal mehr die Beobachtung des englischen Romanciers (Arthur) Evelyn Waugh.


Ein bemerkenswertes Buch über Vogelschwärme haben wir hier schon vogestellt. Ein weiteres bemerkenswertes Buch über eine Landschaft mit Vögeln stammt von Alexander Jaquemet (Jg. 1978).


Manchmal scheinen Bücher zu tönen, so oder so. Einerseits diese lauten Kaffeetisch-Fotobücher, schrillbunt oft, schreiend und aufdringlich – Modekram, Nuditäten und Inszenierungen aller Art, Wolfgang Tillmans, Olaf Heine, Peter Beard und und und.


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