Manchmal entscheidet der Markt schneller als es dem Rezensenten möglich ist, sich einem Buch zuzuwenden. So in diesem Fall, denn die erste Auflage des Buches ist bereits vergriffen.


Laurent David hat eine Liste der vermeintlich besten Fotobücher zusammengestellt und zu einem Buch mit etwa 270 Seiten „aufgeblasen“.


Auf dieses faszinierend vielschichtige Buch musste man lange warten. Es war seit Jahren von Steidl angekündigt und ist jetzt endlich bei Mack in London erschienen: Deutschland von Gerry Johansson (* 1945).


Fotos aus diesem Buch waren schon mehrmals in anderen Büchern* und Ausstellungen zu sehen. Die ganze Serie war die Examensarbeit von Michael Wolfs Fotostudium bei Otto Steinert


Am 27. April 1947 zettelten die Fotografen Robert Capa, Henri Cartier-Bresson, David Seymour und George Rodger in Paris eine kleine Revolution an. Zugegeben: Ihnen stand nicht der Sinn nach einem politischen Umsturz, aber auf die komplette Wandlung ihrer Branche hatten es die Vier sehr wohl abgesehen.


Horst Hamann wurde dadurch bekannt, dass er in den Häuserschluchten New Yorks seine Panoramakamera senkrecht hielt, um so die schwindelerregenden Vertikalen der Metropole auf ungewöhnliche Weise festzuhalten.


Das Jahr neigt sich zu Ende. Im TV nerven die unsäglichen Rückblicke, im Fotobuchbusiness zeigen die Rankings, der „Listenwahnsinn“, was man kennen sollte und was man verpasst hat.


Zum Jahresende erschien ein neues Buch von Krass Clement. Es ist derzeit nicht im normalen Handel zu bekommen, sondern nur in Spezialsortimenten zu finden, weil


Endlich passt das Wetter, um zwei Winterbücher vorzustellen. Beide handeln vom Tourismus in den Bergen, beide wurden von offiziellen Stellen in Tirol gefördert.


Was kommt dabei heraus, wenn man langweilige Architektur langweilig fotografiert und daraus ein Buch macht? Ein spannendes Künstlerbuch.


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