Vor ein paar Jahren stieß ich in einem Kasseler Antiquariat auf eine dünne Broschur mit einem auffälligen Titel ohne Worte: vor einem gelb eingefärbten Himmel zeichnet sich eine auf 12.25 Uhr stehengebliebene Uhr an einer Hausecke ab.


Lässt sich der Charme eines Künstlerbuches aus eine Kleinverlages auf eine internationale Produktion eines Global Players unter den Kunstbuchverlagen übertragen?


Die beiden Herausgeber Manfred Heiting und Roland Jaeger lassen keinen Zweifel aufkommen, wie sie Autopsie verstanden wissen wollen: Nämlich im ursprünglichen Sinn, als „Sehen mit den eigenen Augen“ – daher das Vergrößerungsglas auf dem Buchdeckel.


Eine anschauliche Metapher beschreibt den Zusammenhang globaler Katastrophen als Sturm, der auf der anderen Seite des Ozeans vom Flügelschlag eines Schmetterlings entfacht worden sei. Das soll heißen: Alles hängt irgendwie mit Allem zusammen.


Ihr wahres Gesicht zeigt sie nicht, dafür aber die zahlreichen Facetten menschlicher Stereotypen, denen wir täglich begegnen. Cindy Sherman (*1954), die Meisterin des Rollenspiels,


Und wieder ist eine Neuerscheinung zum Thema Fotobuchgeschichte zu melden; dieses Mal geht es um die Niederlande.


Die Beschäftigung mit der Fotogeschichte der DDR ist ein Minenfeld. Die Kunstgeschichte nimmt bislang nur „Künstler“ wahr


Zeit ist ein kostbares Gut. Wie man sie sinnvoll füllt, das können wir lernen von Charles Albert Lucien Snelling (Charlie). Ihm widmet Julian Germain ein wundervolles Fotobuch, das bereits 2005 erschien und schnell vergriffen war.


Island ist immer wieder für ein sehenswertes Fotobuch gut. Siehe Olaf Otto Becker, siehe Spessi, siehe jetzt Orri Jónsson.


„Schöner leben, mehr haben!“ Vielleicht sind Glanz und Elend der 50er Jahre nie so prägnant auf einem Buchdeckel benannt worden. Denn genau so hat sich diese kurze Zeitspanne im kollektiven Unterbewusstein eingenistet!


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