Olaf Otto Becker bereiste zwischen 1999 und 2002 mehrmals in Island. Daraus entstand der bei Schaden 2005 veröffentlichte Bildband „Under the Nordic Light. Eine Zeitreise“, den er lediglich in einer Neuauflage herauszubringen beabsichtigte. Schließlich fuhr er 2010 und 2011 nochmals hin,


Michael Schmidt muss niemandem mehr etwas beweisen. Seine Serien über Berlin haben ihn zu einem einflussreichen und seine Zyklen Waffenruhe und EIN-HEIT zu einem etablierten Künstler gemacht.


Den Einband des Buches zieren drei weiße, wie mit Fingerfarben aufgetragene Striche. Sonst kennt man so etwas als Gesichtsbemalung aus Indianerfilmen, wenn man sich für den nächsten Kriegszug rüstete.


Vivian Maier führte, so muss man es wohl sagen, zwei Leben. Das eine begann morgens in einer kleinen Kammer. Hier stapelten sich Schachteln, und was darin war, bekamen weder ihre Arbeitgeber noch deren Kinder je zu Gesicht.


Sie könne den Krieg nicht stoppen, sagt Anja Niedringhaus im ZDF-Interview. Aber sie wolle wenigstens zeigen: „Er ist immer noch da!“


Wie auf Notenlinien springen die Fotografien durch das Buch. Es geht auf und ab, wird groß und klein, und damit der Leser den Faden nicht verliert, laufen die Bilder über den Frontschnitt der Seite hinaus auf der Rückseite weiter. 


Ob man das „So“ im Titel des Buches mit 5, 18 oder 36 o schreibt, spielt eigentlich keine Rolle. Der Buchstabe o kann auch für die Zahl 0 stehen. Die Masse macht es, um die Masse geht es. Ein Buch zur Kultur der Gruppenfotografie wie dieses muss groß, dick und schwer und trotzdem gut handzuhaben sein.


Auf den magischen Moment musste Saul Leiter ziemlich lange warten. Um genau zu sein: 70 Jahre. Dann entdeckte der Galerist Howard Greenberg, dass Saul ein geniales künstlerisches Werk geschaffen hatte.


Eine makellose Odaliske auf einem Bärenfell liegend über den Dächern von Paris. In den Handspiegel schauend, bringt sie gelangweilt zum Ausdruck, dass sie sich eigentlich nur für sich selbst interessiert. Der Betrachter sieht aber nun beides,


Ein fotografisch schwieriges Thema war die Bundeswehr schon immer. Die Staatsbürger in Uniform haben durch die Ausweitung ihres Wirkungsbereichs mehr Praxis erwerben können als es vielen Mitbürgern vielleicht lieb ist.


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