Sie könne den Krieg nicht stoppen, sagt Anja Niedringhaus im ZDF-Interview. Aber sie wolle wenigstens zeigen: „Er ist immer noch da!“


Wie auf Notenlinien springen die Fotografien durch das Buch. Es geht auf und ab, wird groß und klein, und damit der Leser den Faden nicht verliert, laufen die Bilder über den Frontschnitt der Seite hinaus auf der Rückseite weiter. 


Ob man das „So“ im Titel des Buches mit 5, 18 oder 36 o schreibt, spielt eigentlich keine Rolle. Der Buchstabe o kann auch für die Zahl 0 stehen. Die Masse macht es, um die Masse geht es. Ein Buch zur Kultur der Gruppenfotografie wie dieses muss groß, dick und schwer und trotzdem gut handzuhaben sein.


Auf den magischen Moment musste Saul Leiter ziemlich lange warten. Um genau zu sein: 70 Jahre. Dann entdeckte der Galerist Howard Greenberg, dass Saul ein geniales künstlerisches Werk geschaffen hatte.


Eine makellose Odaliske auf einem Bärenfell liegend über den Dächern von Paris. In den Handspiegel schauend, bringt sie gelangweilt zum Ausdruck, dass sie sich eigentlich nur für sich selbst interessiert. Der Betrachter sieht aber nun beides,


Ein fotografisch schwieriges Thema war die Bundeswehr schon immer. Die Staatsbürger in Uniform haben durch die Ausweitung ihres Wirkungsbereichs mehr Praxis erwerben können als es vielen Mitbürgern vielleicht lieb ist.


Rätselhaft und auf magische Weise anziehend sind die schwarzweißen Fotos, die Lukas Felzmann (* 1959) von Vogelschwärmen gemacht und in einem Buch versammelt hat.


Am 11. September 2001 saß Kate Brooks in ihrer Wohnung in Moskau und starrte fassungslos auf den Fernseher. CNN zeigte live die Bilder, die später die ganze Welt erschütterten.


Was Geschmackspuristen, Designfetischisten und Architekturkritikern kalte Schauer über den Rücken jagt, das hat John Margolies in gut vier Jahrzehnten auf mehreren zehntausend Fotos festgehalten:


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