Rätselhaft und auf magische Weise anziehend sind die schwarzweißen Fotos, die Lukas Felzmann (* 1959) von Vogelschwärmen gemacht und in einem Buch versammelt hat.


Am 11. September 2001 saß Kate Brooks in ihrer Wohnung in Moskau und starrte fassungslos auf den Fernseher. CNN zeigte live die Bilder, die später die ganze Welt erschütterten.


Was Geschmackspuristen, Designfetischisten und Architekturkritikern kalte Schauer über den Rücken jagt, das hat John Margolies in gut vier Jahrzehnten auf mehreren zehntausend Fotos festgehalten:


Allen Normalsterblichen blieb die Weihnachtsgabe des Instituts für Buchkunst Leipzig bislang unerreichbar, wurde doch das Buch seit 2007 nur an ausgewählte Empfänger verschenkt. Da half selbst Wünschen nichts.


Den Blick in eine andere Welt ermöglicht das Buch „Berlin in einer Hundenacht“ von Gundula Schulze Eldowy. In diesem Umfang waren die Schwarzweißfotos der legendären Ostberliner Fotografin noch nie publiziert worden.


Fotobücher sind en vogue. Dass Sammler sie nicht nur als Liebhaberobjekte, sondern auch als – höchst spekulative! – Geldanlage schätzen, hat sich längst herumgesprochen.


W. Eugene Smith war bereits Autorenfotograf, bevor dieser Begriff erfunden wurde. Er wollte Fotos schießen – aber noch mehr wollte er eines sein: Kameramann und Regisseur in einem. Und ermöglichen sollten ihm dies seine Auftraggeber.


Ein Buch besteht aus gefalzten Druckbögen, die am Rücken miteinander verbunden sind. Das ist soweit als Definition ziemlich unstrittig. Warum man aber genau diese Eigenschaft in einem Buch über Tirol, entstanden „für die Tirol-Werbung“, durch eine bogenweise Paginierung, durch das Abwechseln von matterem und glänzenderem Papier thematisieren muss, bleibt ein Rätsel.


Der Mensch soll sich die Erde untertan machen. Das geht nicht ohne Verluste ab, die Annehmlichkeiten der Zivilisation fordern ihren Tribut, auch wenn sich die Krone der Schöpfung einmal entspannen möchte. Der Fotograf Andreas Meichsner hat, ohne den moralischen Zeigefinger zu erheben, ein Buch über die Phänomene Urlaub und Freizeit gemacht.


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