Hans-Michael Koetzles opulentes Übersichtswerk „Fotografen A-Z“ ist in jeder Hinsicht außergewöhnlich. Als Überblickswerk über die Fotografie seit 1900 wird es Freude bereiten.


Ein ambitioniertes Ausstellungsprojekt führte drei Museen zur Würdigung der Geschichte der Fotografie in Leipzig zusammen:


Ihr Lebensthema hat Angelika Platen (Jg. 1941) früh gefunden: Künstler. Sie hat viele, sehr viele von ihnen vor der Kamera gehabt.


Schon die Coverfotografie – Straßenszene an Bushaltestelle – ist umwerfend. Ein älterer Mann, weißes T-Shirt, mit einem in Fetzen hängendem Kinnpflaster, die Zigarette in der verbundenen Hand, blinzelt lässig in die Sonne.


Der Yangtze/Jangtse ist ein Fluss in China, der drittlängste der Erde. Der aus Israel stammende Künstler Nadav Kander reiste 2006 und 2007 mehrfach dorthin, um den Strom fotografieren. Denn jener ist ein Symbol


Das zweite Buch von Krementschouk verblüfft beim Auspacken aus der Folie. Zum einen riecht die Graupappe des Einbands etwas streng (was vergeht), zum anderen offenbaren sich die inneren Werte sofort und ohne Vorsatz oder Titel:


Aus einer Zusammenarbeit der Stiftung Zollverein (Essen) und Kooperationspartnern im tschechischen Ostrava entstand ein von fünf deutschen Fotografen und einer niederländischen Fotografin und Textautoren aus Tschechien und Deutschland gezeichnetes Stadtportrait.


Wenn Parr und Badger das minimalistische Buch „Drum“ nicht in ihre Fotobuchgeschichte aufgenommen hätten, wüsste die Welt außerhalb des Königreichs Dänemark immer noch nicht, dass dort mit Krass Clement (* 1946) einer der großen Geschichtenerzähler und Fotobuchautoren lebt.


Das Ruhrgebiet hat ein Jahr der erhöhten Aufmerksamkeit als Kulturhauptstadt hinter sich.


Aus der distanzierten Perspektive des Beobachters nahmen die dänischen Fotokünstler Nikolai Howalt und Trine Sondergaard seit Jahren an Jagdausflügen teil. Geschossen wurde überwiegend auf Vögel.


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