Was sagt Kleidung über die individuelle Haltung von Menschen aus? Bildliche Antwort auf diese Frage gibt Barbara Davatz in ihrem Fotobuch „Beauty lies within“, für das sie 82 Frauen und Männer aus 24 Ländern fotografiert hat.


Broschur, Querformat, griffiges Papier, ausklappbare Umschlagseiten, ansprechendes Layout, technisch saubere Abbildungen mit zusätzlicher Übersicht am Ende, informative Texte, editorische Vollständigkeit, auch dass die Seiten mit den Abbildungen unpaginiert bleiben, vermisst man nicht wirklich. So gesehen ist der Fotoband „Topography of the Titanic“ mit Fotos von Kai-Olaf Hesse und Texten von Ian Walker, John Stathatos und David Bate rundum gelungen.


Mannheim ist eine seltsame Stadt, ein Melting-Pot der Kulturen und Ethnien, drückend eng, laut, hässlich, eingeschnürt von Autobahnen und Schnellstraßen, Kasernen und Einkaufszentren.


Heinrich Heidersbergers Name ist untrennbar mit Wolfsburg verbunden. Dort hatte er seit 1961 sein Atelier, dort ist bis heute sein Nachlass im Institut Heidersberger ideal untergebracht. 1963 erschien der Bildband „Wolfsburg - Bilder einer jungen Stadt“, der unter der Regie der Stadtverwaltung als repräsentatives Geschenk konzipiert wurde.


Eine Kinderrutsche endet in einem Löwenkäfig, darin die Bestie friedlich döst. Herbststimmung, auf dem Boden welkes Laub, die Sonne wirft tiefe Schatten an die Wand. Kein Kind in Sicht.


Glanz und Elend der kurhessischen Franzosenzeit wird derzeit (= 2008) in Form einer aufwändigen Landesausstellung im Kasseler Fridericianum gewürdigt. Da wollen auch wir nicht abseits stehen und unseren Beitrag leisten.


Es gibt viele Bücher zur Geschichte der Fotografie, die zwar immer wieder genannt werden, die aber kaum jemand jemals im Original zu Gesicht bekommen hat.


Andrew Phelps kehrte in einen Ort seiner Kindheit zurück: Higley, Arizona, USA. Dort war einmal ein weites, von Farmen geprägtes Land, jetzt eingeholt von der Großstadt Phoenix, die sich nach dorthin ausdehnt und die alten Strukturen platt macht.


Ola Kolehmainen, Absolvent der Helsinki-School, hatte eine Vision: Fassaden so zu fotografieren, dass sie zu Op-Art-Mustern gerieten.


Ebene Null klingt nach Architektur, Level O nach einem schlechten Abschneiden in der neuesten Pisa-Studie. Der deutsch/englische Titel passt also bestens zu Veit Mettes Bildessay über die Universität Bielefeld, die dem Fotografen (Jg. 1961) bestens bekannt ist, da er dort selbst studiert hat.


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