Edward Steichen (1879-1973) war ohne Zweifel einer der wichtigsten Persönlichkeiten in der Fotogeschichte des 20. Jahrhunderts.


Bei „Photo Art“ handelt sich um ein Nachschlagewerk zur Gegenwartsfotografie, das allerdings die großen gegenwärtigen Fotografen ausspart:


Man kommt den Architekturfotografien von Friederike von Rauch (Jg. 1967) am nächsten, wenn man sie wie ein abstraktes Bild auffasst: Scharf konturierte Flächen – Quadrate, Kreise, Kuben, aber auch plastische Körper strukturieren den Raum.


Der Aufmerksamkeit bei solch einem Projekt ist sicher. Schiere Größe bewirkt ehrfürchtiges Schweigen. Vielleicht soll das so sein.


Wang Qingsong (Jg. 1966) zählt zur Garde der jungen aufstrebenden chinesischen Künstler, die vom Kunstmarkt derzeit heftig umschmeichelt werden.


Für den Rezensenten waren damals, vor 28 Jahren, nicht die Beatles oder die Rolling Stones wichtig. Ein entscheidender Orientierungspunkt waren Joy Division.


Der Fotografie war noch nie zu trauen. Im Zeitalter des Digitalen muss man das nicht mehr eigens betonen.


Transition heißt das neue Buch von Peter Bialobrzeski. Der Fotograf zeigt 52 Stadtlandschaften aus 28 Städten, die in 14 Ländern und auf 4 Kontinenten liegen.


Kassel hat wieder ein Stück aus seiner glorreichen 50er-Jahre-Vergangenheit verloren.


Wenn sich heute die Fotografie der Zeit um 1930 als immer modern und avantgardistisch darstellt - also im liebsten scharf, kontrastreich und mit überraschenden Perspektiven - ist das nur die halbe Wahrheit.


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