Hessische Literatur im Porträt? Etwas unpräzise, denn Literatur wird hier natürlich nicht porträtiert. Es sind vielmehr Fotos von hessischen Literaten, denen jeweils ein kurzer Text beigestellt wird.


Matthias Hoch ist wahrlich kein Romantiker. Urbane Strukturen - Architekturen, Verkehrsflächen, Begleitgrün - werden von ihm gnadenlos in ihrer Banalität und Schäbigkeit herauspräpariert.


Heimat! Ein gefühlslastiger Begriff mit einem breiten Bedeutungsspektrum zwischen fester Basis, bewusster Herkunft, Zugehörigkeit, Romantik, Kitsch, Volkstümelei, heiler Welt und Oberförster-Kinoschmonzetten. Der Fotograf Peter Bialobrzeski hat sich etwas dabei gedacht, als er seinen neuesten Werkkomplex unter den Titel „Heimat“ stellte.


Martin Munkacsi (1896-1963) war einer der bekanntesten und bestbezahlten Fotografen der dreißiger und vierziger Jahre - erst in Berlin als Bildlieferant für die auflagenstarken Illustrierten, nach seiner Emigration dann als Modefotograf in den USA.


Carsten Meiers Obsession war für eine Zeit lang die Typologisierung von Parkplätzen. Jetzt liegt sein großartiges Buch als Abschluss dieser Beschäftigung mit Beton, Asphalt und Begleitfassaden vor.


Der Boom, den die sogenannte Leipziger Schule derzeit hinsichtlich der Malerei erfährt, wird vielleicht auch die Fotografie aus Leipzig erfassen.


Nicht nur der Umschlag, auch der Titel macht deutlich, dass Jessica Backhaus’ „Jesus and the Cherries“ kein Buch im Sinne der Dokumentarfotografie sein will, sondern ein (buch-) und fotokünstlerisches Gesamtprojekt.


Die „Helsinki School“ sorgt seit einiger Zeit für Furore auf dem Markt künstlerischer Fotografie.


Nur selten gerät man in den Bann eines Buches, das eine magische Anziehungskraft entwickelt - und diese auch nach längerer Betrachtung behält.


Die ursprüngliche Domäne des Pinups ist der Kalender. Und der klassische Nackt- oder Aktkalender (je nach Sichtweise) ist der vom italienischen Reifenhersteller Pirelli.


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