Groteske ästhetische Fehltritte
Steine, Kies, Geröll, Beton. Grau ist das neue Grün. Was ist bloß in so viele Eigenheimbesitzer gefahren? Bauen sich Häuser und schütten sie mit Kies zu,
Groteske ästhetische Fehltritte Weiterlesen »
Steine, Kies, Geröll, Beton. Grau ist das neue Grün. Was ist bloß in so viele Eigenheimbesitzer gefahren? Bauen sich Häuser und schütten sie mit Kies zu,
Groteske ästhetische Fehltritte Weiterlesen »
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch direkt vor der Haustür liegt? Das hat sich – frei nach Goethe – Heinrich Pieroth gesagt. Und es ist aus heutiger Sicht schon ein bemerkenswertes Phänomen, wenn man ein derart ausgeprägtes Gespür für den Exotismus der Nähe entwickelt,
Tiefe Einblicke in die Provinz Weiterlesen »
Zwei Fotos durch eine dünne schwarze Linie voneinander getrennt: Eine Gruppe von Menschen in leichter Untersicht. Im Zentrum schaut eine junge Frau direkt in die Kamera, die anderen hierhin und dorthin, skeptisch, zurückhaltend, fragend. Schweigen liegt über der Szene.
Remontierte Geschichte Weiterlesen »
„Ich habe viele Masken gesehen, wann wird mir ein menschliches Antlitz begegnen“, schrieb Francisco de Goya (1746-1828) unter eines seiner berühmten Caprichos. In dem achtzig Blätter umfassenden Zyklus geißelte der spanische Maler Ende des 18. Jahrhunderts, an der Schwelle zur Moderne, menschliche Laster und Ausschweifungen. Von Goyas schonungsloser Gesellschaftskritik lässt sich eine direkte Linie zu
Entblößung, Entblödung, Enthemmung Weiterlesen »
Das Vergangene und das Vergehende: Totenschädel und Sanduhr sind seit Jahrhunderten in der Kunst Symbole dafür, dass der Mensch keine Gewalt über das Leben hat, auch wenn er nach Sicherheit, Kontrolle und Macht strebt.
Viele Fragen – keine Antworten Weiterlesen »
Beim ersten Durchblättern könnte man meinen, dass Simone Kappeler hier den Bildausschuss ihrer Amerikareise 1981 versammelt hat. Unscharfe, teils überbelichtete, teils unterbelichtete, jedenfalls sehr oft sehr banale Alltagsmotive: Leute ohne Kopf, Füße oder ohne beides.
Fotografie als spontaner Rausch Weiterlesen »
Fotobücher, die wirklich originell gestaltet sind und visuelle Überraschungen bieten, gibt es nicht so viele. Bücher also, bei denen die Anordnung von Fotos und Texten eine in sich stimmige konzeptionelle Einheit auf höchstem Niveau bildet. So ein Buch ist Mit vier Augen – Das Fotoatelier Luzzi und Michael Wolgensinger.
Eine Entdeckung! Weiterlesen »
Wer sich Regina Schmekens Schwarzweißfotografien in diesem Band ganz unvoreingenommen und ohne Vorwissen anschaut, könnte verwundert sein. Denn die Bilder zeigen eigentlich nichts, um nicht zu sagen das Nichts:
Man meint, den Halt zu verlieren Weiterlesen »
„Ruprecht Günther fotografiert Neapel – die aufregende Stadt am Vesuv aus einer Perspektive jenseits des Mainstreams“, ist dem Klappentext zu entnehmen. Das wirft sofort die Frage auf, was der Mainstream ist.
Was ist der Mainstream? Weiterlesen »
„Fotografie ist Begegnung und Handwerk, ein gutes Bild bedingt gegenseitige Wertschätzung.“ So lautet das Credo des Schweizer Fotografen Dominic Büttner (* 1964). Man findet es auf seiner Webseite ganz vorne. Von Kunst ist dabei nicht die Rede.
Räume voller Geheimnisse, Rätsel und Imaginationen? Weiterlesen »