Das dokumentarische Moment
Eine Fotografie öffnet ein Fenster in die Welt. Es geht aber schon lange nicht mehr darum, zu beweisen, dass die Welt so aussehe, wie es ein Foto glauben machen will.
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Eine Fotografie öffnet ein Fenster in die Welt. Es geht aber schon lange nicht mehr darum, zu beweisen, dass die Welt so aussehe, wie es ein Foto glauben machen will.
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Die Fußball-Euphorie geht um in Deutschland. So soll es jedenfalls nach dem Willen der Funktionäre und Marketingexperten sein. Die Weltmeisterschaft (2006) beginnt in Kürze und – wie es zum guten Ton zu gehören scheint – sie wird von einem Kulturprogramm gerahmt.
Fußball und Fotokunst Weiterlesen »
Dass Fotografie einer Region bei der Vergewisserung der eigenen Identität dienen kann, zeigen verschiedentlich realisierte topografisch-dokumentarische Projekte.
Linea di Confine Weiterlesen »
Der Traum vom Traumhaus wird, wenn alle ihn träumen, zum Albtraum. In dem Künstlerbuch „Von Erde schöner“ richtet Peter Piller den Blick scheinbar spielerisch und in verblüffender Weise auf die in Mitteleuropa seit Jahrzehnten grassierende Eigenheimpest.
Schlafende Häuser und Bungalows mit Zungen Weiterlesen »
Tausend Blicke richten sich auf den Leser. Man wird das Gefühl nicht los, von unzähligen Augenpaaren fixiert und taxiert zu werden. Den Betrachter treffen offene, anrührende Kinderblicke zwischen Skepsis, Neugier und Zurückhaltung.
Matthias Hoch ist wahrlich kein Romantiker. Urbane Strukturen – Architekturen, Verkehrsflächen, Begleitgrün – werden von ihm gnadenlos in ihrer Banalität und Schäbigkeit herauspräpariert.
Matthias Hoch # 2005 Weiterlesen »
Heimat! Ein gefühlslastiger Begriff mit einem breiten Bedeutungsspektrum zwischen fester Basis, bewusster Herkunft, Zugehörigkeit, Romantik, Kitsch, Volkstümelei, heiler Welt und Oberförster-Kinoschmonzetten. Der Fotograf Peter Bialobrzeski hat sich etwas dabei gedacht, als er seinen neuesten Werkkomplex unter den Titel „Heimat“ stellte.
Heimatfotografie heute Weiterlesen »
Martin Munkacsi (1896-1963) war einer der bekanntesten und bestbezahlten Fotografen der dreißiger und vierziger Jahre – erst in Berlin als Bildlieferant für die auflagenstarken Illustrierten, nach seiner Emigration dann als Modefotograf in den USA.
Ein (fast) vergessenes Lebenswerk Weiterlesen »
Carsten Meiers Obsession war für eine Zeit lang die Typologisierung von Parkplätzen. Jetzt liegt sein großartiges Buch als Abschluss dieser Beschäftigung mit Beton, Asphalt und Begleitfassaden vor.
Parkplätze – Kulissen im Konsumtheater Weiterlesen »
Der Boom, den die sogenannte Leipziger Schule derzeit hinsichtlich der Malerei erfährt, wird vielleicht auch die Fotografie aus Leipzig erfassen.
Die Leipziger Schule Weiterlesen »