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Keine Experimente

Im Spätsommer 1963 begann der Berliner Senatsmitarbeiter Heinz Noack mit systematischem Eifer und beamtenhafter Akribie seine Heimatstadt in Farbe abzulichten. Da macht sich einer plötzlich auf und findet genau das besonders interessant, was er täglich sieht,

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Unbehaglich

Eine der ausgelutschtesten Metaphern im Kunstbetrieb ist ja die von der „Überschreitung der Grenzen“: Von einem guten Künstler wird selbige erwartet, was gleichgesetzt wird mit Unangepasstheit, Aufmüpfigkeit und Unabhängigkeit.

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Kampf den Kapitalisten

Links zu sein: Das war für den Fotografen Willy Ronis keine modische Attitude, sondern todernst gemeintes politisches Statement. In den frühen 1930er Jahren stand er damit keineswegs allein: Henri Cartier Bresson, Brassaï, Man Ray und André Kertész sind nur einige Künstler, die sich in linken Pariser Zirkeln bewegten.

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Fast vergessen?

Arvid Gutschow (1900-1984) war Jurist und in der öffentlichen Verwaltung tätig, bekannt wurde er aber als (Hobby-)Fotograf mit einem Schwerpunkt an Veröffentlichungen um 1930. Er war damals nicht nur an wichtigen Ausstellungen des „Neuen Sehens“ beteiligt, sondern konnte mit See Sand Sonne (1930) auch eines der wichtigsten Fotobücher der Moderne vorlegen,

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