Pygmalion mit der Kamera
Gipsabgüsse waren über Jahrhunderte erste Wahl zum Studium antiker Skulpturen. In den Kunstakademien und Museen wurden entsprechende Sammlungen angelegt,
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Gipsabgüsse waren über Jahrhunderte erste Wahl zum Studium antiker Skulpturen. In den Kunstakademien und Museen wurden entsprechende Sammlungen angelegt,
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Steine, Kies, Geröll, Beton. Grau ist das neue Grün. Was ist bloß in so viele Eigenheimbesitzer gefahren? Bauen sich Häuser und schütten sie mit Kies zu,
Groteske ästhetische Fehltritte Weiterlesen »
Mit der Bezeichnung „verbotene Stadt“ assoziiert man sofort den kaiserlichen Palast in Peking, nicht das Militärgelände von Wünsdorf in der brandenburgischen Provinz. Und doch gibt es Parallelen,
Die verbotene Stadt Weiterlesen »
Christian Borcherts (1942-2000) unermüdliches Schaffen als Fotograf und Bildarchivar in der DDR changiert zwischen Staatsnähe und freiberuflichem Einzelgängertum. Er war eine unauffällige, freundliche Berühmtheit, die in keinem Werk über die Fotografie in der DDR fehlt.
Zwischen Staatsnähe und Individualismus Weiterlesen »
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch direkt vor der Haustür liegt? Das hat sich – frei nach Goethe – Heinrich Pieroth gesagt. Und es ist aus heutiger Sicht schon ein bemerkenswertes Phänomen, wenn man ein derart ausgeprägtes Gespür für den Exotismus der Nähe entwickelt,
Tiefe Einblicke in die Provinz Weiterlesen »
Vor vier Jahren erschien ein Fotobuch, das die Bamberger Symphoniker in einem neuen Licht zeigte. Der Kollege war begeistert, ich war es auch und kaufte mir den schönen Band. Nun ist eine Art Fortsetzung erschienen,
Ein Tagebuch voller Musik Weiterlesen »
Zwei Fotos durch eine dünne schwarze Linie voneinander getrennt: Eine Gruppe von Menschen in leichter Untersicht. Im Zentrum schaut eine junge Frau direkt in die Kamera, die anderen hierhin und dorthin, skeptisch, zurückhaltend, fragend. Schweigen liegt über der Szene.
Remontierte Geschichte Weiterlesen »
„Ich habe viele Masken gesehen, wann wird mir ein menschliches Antlitz begegnen“, schrieb Francisco de Goya (1746-1828) unter eines seiner berühmten Caprichos. In dem achtzig Blätter umfassenden Zyklus geißelte der spanische Maler Ende des 18. Jahrhunderts, an der Schwelle zur Moderne, menschliche Laster und Ausschweifungen. Von Goyas schonungsloser Gesellschaftskritik lässt sich eine direkte Linie zu
Entblößung, Entblödung, Enthemmung Weiterlesen »
Fridays for Future hat uns deutlich gezeigt, das wir die Welt nur geliehen haben und sie nicht verschleißen dürfen – ein „Weiter so“ darf es nicht geben. Andrea Baumgartl (* 1965)
Ein aktuelles Protestbuch Weiterlesen »
Das Vergangene und das Vergehende: Totenschädel und Sanduhr sind seit Jahrhunderten in der Kunst Symbole dafür, dass der Mensch keine Gewalt über das Leben hat, auch wenn er nach Sicherheit, Kontrolle und Macht strebt.
Viele Fragen – keine Antworten Weiterlesen »