Kunst zum Thema Nationalsozialismus ist immer eine heikle Sache: eine Verherrlichung der Protagonisten oder eine Marginalisierung ihrer Taten wäre katastrophal, eine unkritische Haltung sowieso.


Einen kurzen Bericht über die mit Fotografie verbundenen Exponate auf der gestern eröffneten documenta 14 in Kassel finden Sie hier.


Die Wiederentdeckung des britischen Fotografen Peter Mitchell (* 1943) geht in die nächste Runde.


Auf eine weitere neue Publikationen über Fotobücher muss unbedingt hingewiesen werden: Photobook Phenomenon, erschienen zu einer großen, noch bis August laufenden Ausstellung in Barcelona.


Clap! stellt 130 von lateinamerikanischen Autoren realisierte Fotobücher aus den letzten 15 Jahren vor und setzt eine Reihe fort, in der 2013 bzw. 2014 ähnliche Publikationen zu US-amerikanischen und japanischen Fotobüchern erschienen.


Christian Borchert träumte 1981 davon, ein Buch unter dem Titel 100 Fotos aus der DDR zu machen. „Reisen muss man dazu!“ schrieb er an seinen Freund,


Der Jahresrückblick fällt dieses Mal sehr kurz aus. Das beste Fotobuch des vergangenen Jahres ist Impasse Hotel Syria von Krass Clement.


Stalins Terror- und Hungerkampagnen, Hitlers Holocaust, der Hungerkrieg gegen die Kriegsgefangenen und die Massenermordung der nichtjüdischen Bevölkerung:


New York gehört neben Paris, Tokyo und vielleicht Berlin zu den wenigen Städten, der gleich mehrere Fotobücher gewidmet wurden, die zu Inkunabeln des Genres wurden. Es lag auf der Hand, dass man sich mit dieser Auffälligkeit irgendwann näher beschäftigen würde. Das ist jetzt passiert,


Beim Anblick sozialdokumentarischer Fotografien aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von Lewis Hine bis Dorothea Lange, Ben Shahn, Gordon Parks usw. könnte man auf die USA fast ein wenig neidisch werden. Gemach, auch hierzulande gab es hervorragende Zeitdokumentaristen,


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