Schon der Einstieg in dieses Fotobuch überzeugt: auf dem Cover ein Touristenfernglas mit wolkenverhangenem Blick ins Tal, innen folgt dann sogleich ein unscharf wiedergegebener, offenbar Uniformierter, der ein Bajonett mit Schweizer Fahne in Richtung der Kamera hält – typisch Schweiz. 


Die „Vertreter der Gattung Haus“ – so der Titel von Andrea Helblings nüchterner fotografischer Bestandsaufnahme von Gebäuden und Straßenzügen in Zürich – nehmen wir entweder gar nicht mehr wahr oder sie stoßen uns gleich vor den Kopf. Das passiert nicht nur in Zürich, sondern auch in Kassel, Hamburg, Berlin oder Magdeburg.


Dieser dicke Katalog zur japanischen Fotobuchgeschichte wartet zunächst mit reichlich Bildmaterial auf – laut Verlag mit 3500 Abbildungen.


Peter Piller meldet sich mit einem neuen Werk aus seinem Archiv zurück. Einerseits bediente er sich dafür seiner bewährten Methode, aus irgendwo gefundenen Alltagsbildern mittels einer sorgfältig abgewogenen Dekontextualisierung


Kunst zum Thema Nationalsozialismus ist immer eine heikle Sache: eine Verherrlichung der Protagonisten oder eine Marginalisierung ihrer Taten wäre katastrophal, eine unkritische Haltung sowieso.


Einen kurzen Bericht über die mit Fotografie verbundenen Exponate auf der gestern eröffneten documenta 14 in Kassel finden Sie hier.


Die Wiederentdeckung des britischen Fotografen Peter Mitchell (* 1943) geht in die nächste Runde.


Auf eine weitere neue Publikationen über Fotobücher muss unbedingt hingewiesen werden: Photobook Phenomenon, erschienen zu einer großen, noch bis August laufenden Ausstellung in Barcelona.


Clap! stellt 130 von lateinamerikanischen Autoren realisierte Fotobücher aus den letzten 15 Jahren vor und setzt eine Reihe fort, in der 2013 bzw. 2014 ähnliche Publikationen zu US-amerikanischen und japanischen Fotobüchern erschienen.


Christian Borchert träumte 1981 davon, ein Buch unter dem Titel 100 Fotos aus der DDR zu machen. „Reisen muss man dazu!“ schrieb er an seinen Freund,


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