Automatenkunst
1929 warb man in Berlin mit dem Slogan „Das neue künstlerische Portrait“ für die Bilder aus den neuen Photomaton-Studios.
1929 warb man in Berlin mit dem Slogan „Das neue künstlerische Portrait“ für die Bilder aus den neuen Photomaton-Studios.
Die beiden Herausgeber Manfred Heiting und Roland Jaeger lassen keinen Zweifel aufkommen, wie sie Autopsie verstanden wissen wollen: Nämlich im ursprünglichen Sinn, als „Sehen mit den eigenen Augen“ – daher das Vergrößerungsglas auf dem Buchdeckel.
Fotobücher auf dem Seziertisch Weiterlesen »
„Schöner leben, mehr haben!“ Vielleicht sind Glanz und Elend der 50er Jahre nie so prägnant auf einem Buchdeckel benannt worden. Denn genau so hat sich diese kurze Zeitspanne im kollektiven Unterbewusstein eingenistet!
Glanz und Elend der 50er-Jahre Weiterlesen »
Olaf Otto Becker bereiste zwischen 1999 und 2002 mehrmals in Island. Daraus entstand der bei Schaden 2005 veröffentlichte Bildband „Under the Nordic Light. Eine Zeitreise“, den er lediglich in einer Neuauflage herauszubringen beabsichtigte. Schließlich fuhr er 2010 und 2011 nochmals hin,
Fotografierte Zeit Weiterlesen »
Sie könne den Krieg nicht stoppen, sagt Anja Niedringhaus im ZDF-Interview. Aber sie wolle wenigstens zeigen: „Er ist immer noch da!“
Nicht das ewige Bäng Bäng Weiterlesen »
Eine makellose Odaliske auf einem Bärenfell liegend über den Dächern von Paris. In den Handspiegel schauend, bringt sie gelangweilt zum Ausdruck, dass sie sich eigentlich nur für sich selbst interessiert. Der Betrachter sieht aber nun beides,
Was Geschmackspuristen, Designfetischisten und Architekturkritikern kalte Schauer über den Rücken jagt, das hat John Margolies in gut vier Jahrzehnten auf mehreren zehntausend Fotos festgehalten:
Dokumentieren, sammeln, bewahren Weiterlesen »
Fotobücher sind en vogue. Dass Sammler sie nicht nur als Liebhaberobjekte, sondern auch als – höchst spekulative! – Geldanlage schätzen, hat sich längst herumgesprochen.
Wer nie die DDR, resp. Berlin, besucht hatte, für den konnten die ersten Jahre nach der Wende von 1989 eine Zeitreise sein. Es roch nach Zweitaktern und Braunkohle. Die vorherrschende Farbe war grau.
Zwischen Abgesang und Aufbruch Weiterlesen »
Beim ersten Durchblättern denkt man: Schon wieder eins von diesen ostalgischen Fotobüchern mit frustriert oder angesichts des Fotografen irritiert dreinblickenden Leuten, mit zerbröselnden Trottoirs und Fassaden, mit Hinterhofgerümpel und Käuferschlangen vor HO-Läden.
Zwischen Ironie und Melancholie Weiterlesen »