Wände und Wende
Brandwände sind ein Kennzeichen großer Städte. Die Giebelseiten wurden durch Abbruch, Krieg oder Brände freigestellt oder wurden mangels Anschluss nicht zugebaut.
Brandwände sind ein Kennzeichen großer Städte. Die Giebelseiten wurden durch Abbruch, Krieg oder Brände freigestellt oder wurden mangels Anschluss nicht zugebaut.
Noch dicker, noch schwerer: Zählte der erste, vor drei Jahren erschienene erste Band von Autopsie. Deutschsprachige Fotobücher 1818-1945 bereits 516 Seiten, ist der Folgeband noch einmal um gut 140 Seiten erweitert worden.
Ein Dickicht zum Eintauchen Weiterlesen »
Die Gemeinsamkeit der Bücher von Olaf Otto Becker, Nadav Kander, Olaf Unverzart und Donovan Wylie ist, im weitesten Sinne, das Thema Landschaft unter besonderen Berücksichtigung menschlicher Eingriffe.
Kritische Landschaft Weiterlesen »
Weihnachtszeit, Rankingzeit. Nun also auch hier… nein, kein wirkliches Ranking, sondern ein selbstverständlich unvollständiger Rückblick auf das 2014 Gesehene und Geschehene.
„Hier bitte noch irgendein Buch einpflegen…“ * Weiterlesen »
Die große Karriere des Walker Evans ist einem Mann geschuldet: James Joyce. Denn der US-Amerikaner, der in den frühen 1920er Jahren Literatur studierte, wollte Texte schreiben – und zwar ebenso brillant wie der irische Meisterliterat. Um es vorwegzunehmen: Evans scheiterte grandios.
Vom Tellerwäscher zum Millionär: Für viele US-Amerikaner ist dieser Mythos in den 1970er und 1980er Jahren längst pure Ironie. Das Land ist enorm verschuldet, das Wirtschaftswachstum stagniert, die Arbeitslosigkeit steigt.
The American Nightmare Weiterlesen »
Alle Jahre wieder fällt mir die Aufgabe zu, für den vom Kasseler Fotobuchfestival organisierten Photobook Award die Titelaufnahme für die Bibliographie zu machen („copy editing“).
Ein einzelnes Unfallbild mag ein spektakuläres Motiv ergeben. Bei hunderten Unfallbildern greift das Gesetz der Serie, was ganz andere Assoziationen hervorruft.
Unfälle und andere Tragödien Weiterlesen »
Wilson Hicks ist in den 1940er-Jahren eine Institution: Er leitet die Bildredaktion des Life-Magazins – und von einer Story ist er nicht so leicht zu überzeugen. 1948 taucht der Fotoreporter Gordon Parks in seinem Büro auf und schlägt ihm einen Fotoessay vor, der schlicht zu gut ist, um ihn abzulehnen.
Böse sind immer die anderen Weiterlesen »
In den letzten Monaten fielen drei Fotobücher auf, die auf unterschiedlicher Weise das Thema des Archivs behandeln: als Einblicke in schier unglaubliche Aktenlabyrinthe (Dayanita Singh), als Hort von Material zur Veränderung von Kulturlandschaften (Schlieren/St. Moritz) und als Resultat der Beschäftigung mit einem umfangreichen Fotografennachlass aus der DDR (Reinhard Mende).
Fotografierte Archive, fotografische Archive Weiterlesen »