Dokumente seines Ichs

Araki-Retrospektive zwischen zwei Buchdeckeln

Araki by Araki erschien 2002 als Edelprint für 1750 Euro, der heute längst vergriffen ist. Nun hat Taschen eine gegenüber dem Original verkleinerte, um 70 Seiten gekürzte und für jeden erschwingliche Ausgabe herausgebracht, die es auch uns ermöglicht, sie hier vorzustellen. Weiterlesen »

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Abseits im Zentrum

Göran Gnaudschun portraitiert Randfiguren

Göran Gnaudschun gehört zu den einfühlsamsten Portraitisten des Landes. Portrait heißt bei ihm, dass es nicht um gutes Aussehen, sondern um die Persönlichkeit geht, um Würde. Seine Spezialität sind Heranwachsende. Weiterlesen »

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Fotos von unterwegs

Literaten knipsen

Mehr als 100.000 Fotografien verwahrt das Deutsche Literaturarchiv Marbach. Jetzt wurde daraus eine Ausstellung unter dem Titel Reisen. Fotos von unterwegs zusammengestellt und dazu ein opulenter 538 Seiten umfassender Katalog produziert. „Amateurfotos“ von Literaten aus den Jahren 1890 bis 2013 werden gezeigt (ca. dreiviertel schwarz-weiss, der Rest in Farbe), und es ergibt sich damit eine Darstellung der Amateurfotografie im 20. Jahrhunderts. Weiterlesen »

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Der Unbeugsame

Walker Evans fotografierte fast 40 Jahre lang für bedeutende Magazine – und widersetzte sich jeder Konvention

Die große Karriere des Walker Evans ist einem Mann geschuldet: James Joyce. Denn der US-Amerikaner, der in den frühen 1920er Jahren Literatur studierte, wollte Texte schreiben – und zwar ebenso brillant wie der irische Meisterliterat. Um es vorwegzunehmen: Evans scheiterte grandios. Weiterlesen »

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The American Nightmare

Jenseits des Betroffenheitskitsches: Der Fotobuchklassiker „Rich and Poor” von Jim Goldberg

Vom Tellerwäscher zum Millionär: Für viele US-Amerikaner ist dieser Mythos in den 1970er und 1980er Jahren längst pure Ironie. Das Land ist enorm verschuldet, das Wirtschaftswachstum stagniert, die Arbeitslosigkeit steigt. Weiterlesen »

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New Topgraphics im Ruhrgebiet

Joachim Schumachers Blick auf eine Kulturlandschaft

Joachim Schumacher (* 1950) gehört zu den großen Unbekannten in der deutschen Fotografie. Seit Jahrzehnten dokumentiert er den Wandel des Ruhrgebietes, ist immer wieder in Publikationen und Ausstellungen vertreten, hat aber noch nie eine zusammenfassende Monografie seiner von den „New Topographics“ beeinflussten Schwarzweißfotos realisieren können. Weiterlesen »

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Ohnewitz im Sommerloch

Seltsame Ortsnamen als Thema für ein Fotobuch

Am 24.3.2014 berichtete das Hamburger Abendblatt ganzseitig über ein Fotobuch, dessen Autoren folgendermaßen charakterisiert werden: „Sie sind jung, sie sind ein Paar und haben ziemlich wenig Geld. Aber sie haben lauter lustige, spannende, außergewöhnliche Ideen, von denen sie hundertprozentig überzeugt sind.“ Weiterlesen »

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Werkschau

Zwei Bücher zu Ute und Werner Mahler

Groß, aber eher unbekannt ist das Gesamtwerk des Fotografenehepaars Ute (* 1949) und Werner (* 1950) Mahler. Endlich fanden die beiden neben ihrer Tagesarbeit die Zeit, ein dickes Buch zusammenzustellen, Weiterlesen »

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Sofa-Odyssee

Amerika um 1900 in Farbe in einem riesigen Bildband

Eine Odyssee ist das Synonym für eine Irr-Fahrt, für das Durch-die-Welt-Geworfensein eines Helden, der große Abenteuer zu bestehen hat und Ungeheuerliches erlebt, bevor er endlich die Heimreise antritt. Eine amerikanische Odyssee? Diese hier kommt eher als visuell-beschaulicher Sofa-Trip von Ost nach West daher. Weiterlesen »

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